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Vent/Rofenache
Foto: HD Tirol

Hydrographische Übersicht Österreichs - August 2009

Deutlich zu warm und reich an Gewittern mit Starkregenereignissen, so präsentierte sich der August 2009. Durch die Starkregenereignisse ergeben sich regional große Unterschiede in den Niederschlagssummen.

Während es in Vorarlberg und in Teilen Tirols etwas zu trocken blieb, wurden im Süden und Osten Österreichs deutlich überdurchschnittliche Regenmengen beobachtet. Vor allem die Steiermark, das niederösterreichische Industrieviertel, das Burgenland und Wien zeigen ein deutliches Plus von 30% bis 40% im Vergleich zu den langjährigen Normalzahlen des Niederschlags.

Da es im Süden und Osten Österreichs im gesamten heurigen Jahr mehr regnete, hat sich das West-Ost Gefälle der Niederschlagssumme vom Jänner bis August weiter ausgeprägt. In Vorarlberg und Tirol gibt es ein Minus von 12% bzw. 5%, Osttirol und Salzburg liegen im Mittel, alle anderen Bundesländer haben ein Plus von 20% bis über 50%.

Mit Ausnahme von Vorarlberg kamen die Abflüsse an den Gewässern Österreichs nie in den Bereich sommerlicher Niederwasserführung. Vielerorts verursachten lokal intensive Starkregenereignisse Schäden durch flächige Überflutungen, Muren gingen ab und in Siedlungsgebieten wurden viele Keller überflutet.
Zwar gingen die Grundwasserstände im August in vielen Gebieten von teilweise hohem Niveau zurück, die Situation ist aber im Osten und Süden in einigen Gebieten noch immer angespannt.
 
Eine Übersicht über die Entwicklung der wesentlichen Komponenten des Wasserkreislaufes – Niederschlag, Abfluss und Grundwasser – im August 2009 mit Abbildungen und Daten enthält das folgende Dokument.

Anzumerken ist, dass die in diesem Bericht enthaltenen hydrologischen Daten und Angaben ungeprüft und daher provisorischen Charakter haben.
 
Eine Übersicht aller aktuellen Pegelstände in Österreich und die Links zu den Hydrographischen Landesdiensten finden Sie unter:

http://gis.lebensministerium.at/ehyd (Karte: Aktuelle Pegeldaten Österreichs).

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20.10.2009, Lebensministerium VII/3