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Überflutetes Feld
Foto: FF Brunn/Gebirge

Hohe Grundwasserstände im Osten und Südosten Österreichs

Die Niederschläge vom 19. bis 29.6.2009 führten in Österreich nicht nur zu einer großräumigen Hochwassersituation, sondern im Osten und Südosten zu markanten Anstiegen des Grundwassers.

Zuvor lagen die Grundwasserspiegel verbreitet im Bereich der Mittelwerte oder etwas darüber. Überdruchschnittlich hoch waren die Werte im nördlichen und südlichen Tullnerfeld.

Große Regenmengen lösten am 23. und 24. Juni in Ober- und Niederösterreich, sowie im Burgenland und der Obersteiermark eine erste Hochwasserwelle aus. Außerdem führten sie in Salzburg, Ober- und Niederösterreich, sowie in der südlichen und östlichen Steiermark und im südlichen Burgenland zu Grundwasseranstiegen zwischen 0,5 und 2 m. Dadurch wurden vielerorts die bisherigen Maximalwerte des Grundwasserstands für diese Jahreszeit erreicht und teilweise auch überschritten.
 
Die flächendeckenden Niederschläge dauerten noch bis 29. Juni an. Danach kam es vor allem in Niederösterreich bis zum 6. Juli zu lokalen Starkregenereignissen. In Folge dessen verblieb das Grundwasser auf hohem Niveau. In Niederösterreich stieg es teilweise sogar noch weiter an. Im Pielachtal, Erlauftal, Traisental, Nördlichen und Südlichen Tullner Feld wurden an manchen Messstellen neue absolute Maximalwerte erreicht. 

Aktuelle Grundwasserstände in Niederösterreich

Grundwasserhöchststände in Niederösterreich

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30.07.2009, Lebensministerium VII/3