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Foto aus Lebende Flüsse-Ordner
Foto: Kracher

Österreichs Auen werden inventarisiert

Auen gehören zu den artenreichsten, gleichzeitig aber auch zu den am meisten bedrohten Lebensräumen Mitteleuropas. Das Projekt „Österreichisches Aueninventar“ hat zum Ziel, ein Inventar aller regional und national bedeutenden Augebiete zu erstellen. Derzeit wird in Modul 1 eine einheitliche Methodik erarbeitet, anschließend soll in Modul 2 erstmals eine umfassende, systematische Erfassung, Beschreibung, Charakterisierung und Bewertung der österreichischen Auen durchgeführt werden.

Das Umweltbundesamt in Wien wurde von der für Naturschutz zuständigen Abteilung II/4 im BMLFUW gemeinsam mit der Abteilung VII/5 - Schutzwasserwirtschaft mit den Vorarbeiten (Modul 1) zur Erstellung eines österreichischen Aueninventars beauftragt. Die Projektkoordination und Teile der Bearbeitung erfolgen im Umweltbundesamt von Dr. Franz Essl (Spittelauer Lände 5, 1090 Wien, Tel. 01-31304-3323, mail: franz.essl@umweltbundesamt.at).
 
Die Schutzwasserwirtschaft beteiligt sich an der Finanzierung dieses Projekts und ist in der Steuerungsgruppe (Vertreter Auftraggeber, Auftragnehmer, Ramsar-Komitee) eingebunden. Die Länder (Landesabteilungen für Naturschutz sowie für Wasserbau bzw. Wasserwirtschaft) erhalten die Möglichkeit, ihre Interessen aktiv im Rahmen eines Bundesländer-Workshops, das für Ende November 2005 geplant ist, einzubringen.
 
Die beigeschlossene Kurzfassung gibt einen Überblick über das Projekt "Österreichisches Aueninventar, Modul 1".

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19.10.2005, Lebensministerium VII/5