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Belastet der Nährstoffeintrag die Gewässer?

Wasserpflanzen benötigen für ihr Wachstum die mineralischen Nährstoffe Stickstoff und Phosphor.

Ein Überangebot an Nährstoffen führt zu einem übermäßigen Pflanzenwachstum (Eutrophierung), was starke tagesperiodische Schwankungen beim pH-Wert und beim Sauerstoffgehalt zur Folge hat. Durch die Assimilationstätigkeit der Pflanzen wird untertags Kohlendioxyd (CO2) verbraucht und gleichzeitig Sauerstoff (O2)abgegeben.
 
Dies führt zu einem pH-Anstieg und einer Sauerstoffübersättigung. Zur Deckung des Energiebedarfes werden in der Nacht von den Wasserpflanzen Kohlenstoffverbindungen veratmet, wodurch es in den Morgenstunden zu deutlichen Sauerstoffdefiziten sowie einem Absinken des pH-Wertes kommt. Absterbende Pflanzen führen darüber hinaus durch Schlammbildung und Sauerstoffzehrung zu einer Sekundärbelastung.

22.02.2008, Lebensministerium VII/1