Hochwasserschutz
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft verwendet erhebliche Mittel darauf, naturbedingte Hochwassergefahren so weit wie möglich einzudämmen. Gemeinsam mit den Bundesländern werden jährlich über 90 Millionen Euro dafür zur Verfügung gestellt.
Auch wenn sich Schutzwassermaßnehmen bewährt haben, steht doch eines fest: Maßnahmen, die der Mensch setzt, können nicht immer hundertprozentigen Schutz bieten. Eine Lehre aus den jüngsten Hochwasserkatastrophen ist, dass Flüssen und Bächen künftig der nötige Raum in der freien Landschaft zugestanden werden sollte. So kann man sicherstellen, dass die Wasserstände nicht zu hoch werden, sondern in die Breite gehen - ein wirksamer Schutz für flussabwärts liegende Siedlungen. Und oft auch ökonomischer als konventionelle technische Maßnahmen. Dies bedeutet letztlich auch, dass manche Gebiete frei von jeglicher Besiedlung gehalten werden müssen.17.05.2004, Lebensministerium VII/5


