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Plattform Hochwasser

Zur Aufarbeitung der Hochwasserkatastrophe vom August 2002 hat die Universität für Bodenkultur eine Dokumentation der Hochwässer zusammengestellt. Vielen sind die katastrophalen Auswirkungen des Hochwassers im Sommer 2002 noch in guter Erinnerung.

GanzeLandstriche wurden tagelang unter Wasser gesetzt. Die finanziellen Auswirkungen der Flutkatastrophe waren enorm: Das vorläufige Schadensausmaß liegt bei rund 3,1 Mrd. Euro.
 
Das Hochwasser führte auch zu teilweise sehr kontroversiell geführten Diskussionen in den Medien. Wichtige Fragen waren etwa, ob sich in der Katastrophe bereits die Klimaveränderung bemerkbar machte, ob es in der Zukunft derartige Hochwässer häufiger geben wird oder welche Auswirkungen menschliche Aktivitäten wie Flußverbauungen und Flächenversiegelung auf die Hochwassersituation hatten.

Eine entscheidende Grundlage zur Klärung dieser Fragen bildet eine objektive Beschreibung und Analyse der Ereignisse. Die Universität für Bodenkultur hat daher mit Unterstützung zahlreicher Institutionen und Dienststellen des Bundes und der Länder eine Dokumentation der abgelaufenen Hochwässer vom August 2002 zusammengestellt. Zur Erstellung der Arbeit fanden sich 18 Institute und Abteilungen der Universität für Bodenkultur zur zur "Plattform Hochwasser" zusammen, die im Zentrum für Naturgefahren und Risikomanagement (ZENAR) angesiedelt ist.

Ziel der Arbeit ist die Zusammenstellung der für die Hochwässer im August 2002 wichtigen Daten, die Erarbeitung von Fragestellungen für weitere Detailanalysen und von Vorschlägen für einen zukünftig verbesserten Umgang mit derartigen Katastrophen.

Info: Der Bericht steht zum Download unter http://publikationen.lebensministerium.at zur Verfügung.

23.11.2009, Lebensministerium VII/5