Oberflächenwasser
Die Bezeichnung "Oberflächenwasser" steht für Wasser aus Bächen und Flüssen, Teichen und Seen. Dieser Wassertyp spielt für die Trinkwasserversorgung in Österreich mit nur 1% Anteil eine untergeordnete Rolle.
In anderen EU-Staaten hingegen spielt das Oberflächenwasser, welches vor der Nutzung als Trinkwasser zunächst aufbereitet werden muss, eine weitaus größere Rolle. In Großbritannien etwa ist Oberflächenwasser mit einem Anteil von 75% die Hauptquelle für die Trinkwasserversorgung.In Österreich gibt es etwa 2.200 Fließgewässer mit einer Gesamtlänge von rund 100.000 km. Ein Großteil (96%) der österreichischen Bäche und Flüsse liegen im Flusseinzugsgebiet der Donau, einige wenige entwässern Richtung Rhein und Elbe.
Im österreichischen Seenkataster, der vom Umweltbundesamt (UBA) im Auftrag des BMLFUW erstellt wurde, sind 2.143 stehende Gewässer mit einer Fläche von mehr als 1 Hektar verzeichnet. Die Gesamtfläche dieser Gewässer beträgt rund 613 km2, das entspricht einen Anteil von rund 0,7 % der Fläche Österreichs.
24.05.2004, Lebensministerium VII/3

